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Neumünster | Stadt Neumünster

Stadt verlängert Allgemeinverfügung

Neumünster (em) Die Stadt Neumünster hat entschieden, die vor rund zwei Wochen erlassene Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus bis einschließlich Sonntag, 1. November 2020, zu verlängern. Damit gelten die bisherigen Regelungen wie die Maskenpflicht in weiten Teilen der Innenstadt und auf Märkten, die Kontaktbeschränkung auf 15 Personen für private Treffen und Feierlichkeiten im privaten Wohnraum oder die Sperrstunde von 23 Uhr für Gastronomiebetriebe weiterhin.

Grund für diese Entscheidung ist die weiterhin hohe 7-Tage-Inzidenz in Neumünster, die heute bei 37 liegt und in den vergangenen Tagen immer mehr als 30 betrug.

„Ich danke allen Neumünsteranerinnen und Neumünsteranern, die sich in den letzten zwei Wochen an die Regelungen gehalten haben. Dadurch konnte ein weiterer Anstieg der Zahlen vermieden werden, der zu noch weitergehenden Maßnahmen geführt hätte. Dass das Land solch strenge Regeln nun ab Montag erlassen wird, ist vor dem Hintergrund der landes- und bundesweiten Situation nachvollziehbar. Dies bedeutet für alle Menschen eine Kraftanstrengung. Und für einige Wirtschaftsbranchen wird es schwer werden, weitere geschlossene Wochen zu überstehen“, so Oberbürgermeister Dr. Tauras und ergänzt: „Ich begrüße daher die angekündigten Wirtschaftshilfen ausdrücklich.“

Dr. Tauras haben in der Diskussion um die Allgemeinverfügung der Stadt besonders die Kommentare in den sozialen Netzwerken geärgert, die quasi suggerierten, dass nun alle Einschränkungen hinnehmen müssten, nur weil Geflüchtete in der Erstaufnahmeeinrichtung an Corona erkrankt seien. „Als wir am 15. Oktober die Allgemeinverfügung erlassen haben, lag die 7-Tage-Inzidenz bei 35,8. Zu dem Zeitpunkt hatten sich 29 Personen innerhalb einer Woche neu infiziert. Davon waren lediglich 4 aus der Erstaufnahmeeinrichtung. Die Aussagen bei Facebook und Co. sind also haltlos, aber sie zeigen, wie rechtspopulistisch agiert wird“, so Oberbürgermeister Dr. Tauras. Er bekam Schreiben von Bürgerinnen und Bürgern, die unter anderem als Wissensbasis Nachrichten hatten, die auf Telegram verbreitet wurden.

Deshalb appelliert der Verwaltungschef inständig, Quellen von Informationen zu hinterfragen. „Die Pandemie und ihre Auswirkungen sind schon schlimm genug, aber dass rechte Kräfte dies für ihre Zwecke nutzen, ist nicht akzeptabel. Ich kann alle nur aufrufen, wachsam zu sein und sich nicht instrumentalisieren zu lassen“, so Dr. Tauras.

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24534 Neumünster
Tel.: 04321 / 942 - 0
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