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Neumünster | Stadt Neumünster

Landesunterkunft für Flüchtlinge unter Quarantäne

Neumünster (em) Die Stadt Neumünster hat am 4. April 2020 eine Allgemeinverfügung zur Quarantäne für die Personen, die in der Landesunterkunft für Flüchtlinge untergebracht sind, amtlich bekannt gemacht. Die dort untergebrachten Personen sind durch das Gesundheitsamt der Stadt Neumünster bis zum 19. April 2020 unter Quarantäne gestellt.

„Mit dieser Maßnahme wollen wir die weitere Ausbreitung des Coronavirus in der Einrichtung und auch in der Stadt verhindern“, formuliert die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth vom Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster. Das Landesamt für Ausländerangelegenheiten hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weitere Maßnahmen zum Wohle der Gesundheit der Betroffenen und der Bevölkerung ergriffen. Alle an Covid-19 erkrankten Personen wurden in einem Haus isoliert. Die isolierten Personen werden bewacht und dadurch wird sichergestellt, dass diese die Umzäunung nicht verlassen können. Zudem wurden alle Kontaktpersonen der Erkrankten in einem bestimmten abgetrennten und ebenfalls bewachten Bereich untergebracht.

In einem dritten allgemeinen Bereich befinden sich alle weiteren Personen. Während der Quarantänezeit dürfen alle Bewohnerinnen und Bewohner die Landesunterkunft nicht verlassen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten, des Deutschen Roten Kreuzes, des Wachdienstes, der Polizei und andere beruflich Tätige dürfen in der Einrichtung ein- und ausgehen. Es wird durch entsprechende Hygienemaßnahmen sichergestellt, dass diese Infektion nicht nach draußen getragen wird. „Von den Bewohnerinnen und Bewohnern im allgemeinen Bereich geht mit hoher Wahrscheinlichkeit keine höhere Infektionsgefahr als von anderen Menschen in Deutschland aus“, so Dr. Alexandra Barth abschließend.

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