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Neumünster | Stadt Neumünster

Erster Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Neumünster (em) In der Stadt Neumünster verstarb ein 69-jähriger Mann mit Vorerkrankungen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus. „Dies zeigt uns, wie heimtückisch die Krankheit ist. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen“, drückt Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras seine Anteilnahme aus.

Die Kontaktpersonen des Verstorbenen wurden vom Fachdienst Gesundheit ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Weitere Angaben zur Person zum Verstorbenen macht die Stadt Neumünster mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht.

Bis zum Donnerstag, 9. April 2020, um 13 Uhr wurden in der Stadt Neumünster 40 Fälle einer Covid-19-Erkrankung bestätigt. Die betroffenen Personen wurden vom Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster unter Quarantäne gestellt. Fünf Personen aus Neumünster befinden sich im Friedrich-Ebert-Krankenhaus und wurden dort isoliert. Um die mögliche Infektionskette zu unterbrechen, ermittelt der Fachdienst Gesundheit derzeit Kontaktpersonen, die ebenfalls häuslich isoliert werden. Aktuell wurden in Neumünster 74 Personen unter Quarantäne gestellt. Sieben Patienten mit Labornachweis einer Covid-19 Erkrankung gelten als genesen.

Über die bisherigen 34 bestätigten Fälle hinaus wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei zwei Frauen bestätigt. Beide Frauen steckten sich durch Kontakte mit positiv getesteten Patienten an. Eine der beiden Frauen ist in der Landesunterkunft für Flüchtlinge untergebracht und wurde dort gemeinsam mit ihren beiden Töchtern ins Quarantäne-Haus der Einrichtung verlegt.
Darüber hinaus wurde eine Covid-19-Erkrankung unabhängig voneinander bei einer Frau und einem Mann festgestellt, die jeweils in Kontakt mit einer positiv getesteten Person
waren. Zudem erkrankten eine Frau und ein Mann am Coronavirus, bei denen die Ansteckungsquelle unbekannt ist. Der Fachdienst Gesundheit ermittelt hier derzeit die Ursache.

„Das Gesundheitsamt der Stadt stimmt sich eng mit dem Landesamt für Ausländerangelegenheiten ab, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Maßnahmen der Trennung der Landesunterkunft in verschiedene Bereiche zeigt Wirkung. Wir werden die Situation in der Einrichtung ebenso wie im Stadtgebiet weiter intensiv beobachten und entsprechende Maßnahmen zum Wohle der Gesundheit der Menschen ergreifen“, erläutert die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth vom Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster.

Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster gibt den Bürgern wichtige Tipps zu Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf das Coronavirus.

„Wir weisen die Bürgerinnen und Bürger noch einmal eindringlich darauf hin, unbedingt Abstand zu halten, um weitere Infektionen zu vermeiden. Zudem sollten die Hygieneregeln unbedingt beachtet werden“, appelliert die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth vom Fachdienst Gesundheit an die Bevölkerung.

Vom Fachdienst Gesundheit wird die Einhaltung der allgemeinen Hygiene empfohlen, was insbesondere während der Grippesaison sehr wichtig ist. Diese Hygienemaßnahmen gelten auch für das neuartige Coronavirus:

• regelmäßiges Händewaschen
• auf Händeschütteln verzichten
• sich nicht ins Gesicht fassen
• Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
• Abstand zu allen Personen einhalten, insbesondere zu solchen mit Symptomen

Wer Kontakt zu an Corona-Virus erkrankten Personen hatte oder in einem Risikogebiet war und grippale Symptome wie Fieber oder Husten aufweist, sollten unbedingt zu Hause bleiben. Zudem sollte die betreffende Person weder zur Arbeit noch einkaufen gehen und insgesamt den Kontakt zu anderen Menschen meiden. Patienten sollen bei Verdachtsmomenten immer zunächst telefonisch Kontakt zu ihrer Arztpraxis aufnehmen und nicht einfach dort hingehen. Sie sollen dann in der Praxis sofort bei Ankunft​ separiert werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Infizierte weitere Personen anstecken. Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster prüft mehrmals täglich die aktuelle Lageeinschätzung des Robert Koch-Instituts. Zusätzlich findet regelmäßig ein Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes Schleswig-Holstein statt.

Zudem hat die Stadt Neumünster unter Tel.: 0 43 21 / 33 22 888 ein Bürgertelefon geschaltet. Es werden keine rechtlich verbindlichen Auskünfte erteilt.

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Großflecken 59
24534 Neumünster
Tel.: 04321 / 942 - 0
Fax: 04321 / 4 59 70
E-Mail: stadt (at) neumuenster.de
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