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Neumünster | Stadt Neumünster

Neumünster informiert zum Coronavirus

Neumünster (em) Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster gibt den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Tipps zu Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf den Coronavirus. Bisher gibt es in Neumünster weder einen Verdachtsfall noch einen bestätigten COVID-19-Fall.

Die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth vom Fachdienst Gesundheit betont: „Die Stadt Neumünster ist vorbereitet auf eine mögliche weitere Ausbreitung des Coronavirus. Unabhängig davon ist die Einhaltung üblicher Hygienemaßnahmen äußerst wichtig, denn sie helfen, die weitere Verbreitung von allen Infektions-Krankheiten zu reduzieren.“

Vom Fachdienst Gesundheit wird die Einhaltung der allgemeinen Hygiene empfohlen, was insbesondere während der Grippesaison sehr wichtig ist. Diese Hygienemaßnahmen gelten auch für das neuartige Coronavirus:

• regelmäßiges Händewaschen
• sich nicht ins Gesicht fassen
• Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
• Abstand zu erkrankten Personen einhalten und Menschenansammlungen meiden

Menschen mit grippalen Symptomen wie Fieber oder Husten sollten unbedingt zu Hause bleiben. Sie sollten weder zur Arbeit noch einkaufen gehen und insgesamt den Kontakt zu anderen Menschen meiden.

Sollte es zu einem Verdachtsfall - dies wäre eine Person mit Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall oder Aufenthalt in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet wie China und Norditalien sowie jeweils mit Krankheitssymptomen - kommen, würde in Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster eine Untersuchung auf das SARS-CoV-2-Virus erfolgen. Dazu ist ein Nasen- oder Rachenabstrich erforderlich, der dann umgehend untersucht wird.

Patientinnen und Patienten sollen bei Verdachtsmomenten immer zunächst telefonisch Kontakt zu ihrer Arztpraxis aufnehmen und nicht einfach dort hingehen. Sie sollen dann in der Praxis sofort bei Ankunft separiert werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Infizierte weitere Personen anstecken.

Bis zum Vorliegen des Ergebnisses würden betroffene Personen – nach Einzelfallprüfung zu Hause oder im Krankenhaus – isoliert, um eine Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Wird das Virus im Abstrich labortechnisch nicht nachgewiesen, kann die Person entlassen werden beziehungsweise noch weiter unter die Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden, das die Erkrankung innerhalb der Inkubationszeit noch auftreten könnte. Im Falle eines SARS-CoV-2-Virusnachweises würde der Fachdienst Gesundheit gegenüber der infizierten Person eine Quarantäne im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus – je nach Gesundheitszustand – anordnen. Umgehend würden dann die Kontaktpersonen ermittelt und erfasst. Den Kontaktpersonen würde auferlegt werden, zwei Wochen lang täglich zweimal die Körpertemperatur zu messen und Auskünfte über den Gesundheitszustand zu geben. Täglich würde der Fachdienst Gesundheit die Informationen abfragen. Im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Kontaktpersonen würde man dann auch bei ihnen eine Untersuchung auf das SARS-CoV-2-Virus veranlassen.

Die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz sehen die unverzügliche Meldung eines Verdachtes einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer COVID-19-Erkrankung an die Gesundheitsbehörden vor.

Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster prüft mehrmals täglich die aktuelle Lageeinschätzung des Robert Koch-Instituts. Zusätzlich findet regelmäßig ein Austausch mit dem Gesundheitsministerium des Landes Schleswig-Holstein statt.

Informationen finden sich auch im Internetauftritt der Landesregierung: www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/I/200129_Grippe_Coronavirus.html

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Großflecken 59
24534 Neumünster
Tel.: 04321 / 942 - 0
Fax: 04321 / 4 59 70
E-Mail: stadt (at) neumuenster.de
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