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Neumünster | Kirchenkreis Altholstein

Kirchen setzen auf Präsenzgottesdienste und Luca-App

Neumünster (em) Zu Pfingsten haben erstmals wieder alle evangelischen Kirchengemeinden in Neumünster und der Region Besucherinnen und Besucher zu Gottesdiensten in ihren Kirchen empfangen. Wegen der Coronapandemie waren zuvor etliche auf Onlineformate ausgewichen. Zum ersten Mal in vielen Kirchen außerdem im Einsatz: die Luca-App. „Das ist ein guter Zeitpunkt, um wieder überall mit Präsenzgottesdiensten zu starten“, findet Propst Stefan Block vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Altholstein.

„Unsere Kirchengemeinden gehen sehr gewissenhaft vor und haben bewährte Hygienekonzepte. Ich bin mir sicher, dass sich alle trauen können, an unseren Gottesdiensten teilzunehmen.“

In der Lutherkirchengemeinde im Stadtteil Tungendorf hat man mit der Luca-App zuerst Erfahrungen bei den Sitzungen des Kirchengemeinderates und beim Abendgebet am Mittwoch gesammelt. „Nun hoffen wir, dass uns das Programm auch beim Sonntagsgottesdienst vieles leichter macht“, sagt Pastor Johannes Hacker.

Am Eingang zur Lutherkirche steht ein Aufsteller mit einer einfachen Anleitung und einem sogenannten QR-Code. Hält man die Kamera seines Smartphones davor, checkt die Luca-App einen zum Gottesdienst ein. Sollte dann tatsächlich bei einem Besucher eine Corona-Infektion festgestellt werden, kann das Gesundheitsamt so auf die Kontaktdaten aller Teilnehmer zugreifen.
„Wir haben bisher Listen geführt und Platznummern in den Bänken verteilt. Das ist schon ein Aufwand“, gibt Hacker zu bedenken. Weil nicht alle Besucherinnen und Besucher ein Smartphone besitzen, kann man sich jedoch auch weiterhin auf Papier registrieren. „Gerade für die älteren Menschen hoffen wir, dass bald die Luca-Schlüsselanhänger erhältlich sind. Dann würden wir selbstverständlich bei deren Einrichtung helfen“, verspricht der Pastor.

Propst Stefan Block nutzt nahezu täglich die Luca-App, wenn er in Neumünster unterwegs ist. Auch sein Propstbüro und die anderen kirchlichen Gebäude am Anscharforum sind bereits mit einem QR-Code ausgestattet. Der leitende Geistliche ist überzeugt: „Die Luca-App ist wirklich einfach, und sie vermeidet außerdem das lästige Warten an der Kirchentür, bis man seine Kontaktdaten aufgeschrieben hat. Ich kann wirklich nur empfehlen, sie einmal auszuprobieren.“

Foto: Klappt problemlos: Propst Stefan Block (links) checkt mit der Luca-App bei Pastor Johannes Hacker in der Lutherkirche in Tungendorf ein.

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