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Neumünster | Ev.Luth. Kirchenkreis Altholstein

Ansgar-Botschafter statt Ansgarvesper

Neumünster (em) Am 6. Dezember kommt Nikolaus, und in Neumünster kommt immer am 3. Februar Ansgar. Der Festtag dieses Stadtheiligen ist hier seit Jahren eine feste Größe in der Zusammenarbeit zwischen Katholiken, Lutheranern und Freikirchen. Wegen Corona fällt zwar die gemeinsame Ansgarvesper aus, am Ansgargedenken wollen die Christen in Neumünster dennoch festhalten. Propst Stefan Block übernimmt dafür die Rolle des ökumenischen Ansgar-Botschafters.

Am kommenden Sonntag, 7. Februar, erinnert er in Gottesdiensten an den großen Missionar des Nordens. Persönlich tut er das in der Vicelinkirche am Kleinflecken, zuerst um 10 Uhr im evangelischen Gottesdienst, danach um 12.30 Uhr in der katholischen Messe. In vielen anderen Kirchen Neumünsters wird der Text des Propsten verlesen und im Geiste Ansgars gebetet. Block fordert auf, heute in einer Zeit der Verunsicherung, der Angst und Aufgeregtheit durch die Pandemie, den Mitmenschen besonders zu helfen und zu dienen. „Ansgar hat sich nicht davor gedrückt, die Menschen selbst dort aufzusuchen, wo es gefährlich war, er hat sich dem Leid nicht entzogen“, sagt der Neumünsteraner Propst. Deshalb gehe es noch heute darum, sich sowohl verantwortungsvoll zu verhalten als sich auch in Seelsorge und Diakonie um andere zu kümmern. „So wie Ansgar uns das vorgelebt hat, ist das kein Schönwetter-Christsein, sondern ein Kirche-für-andere-sein“, mahnt Block.

Der Heilige Ansgar hat im frühen Mittelalter als Mönch und späterer Bischof Norddeutschland und Teile Skandinaviens bereist und dabei das Christentum verbreitet. In Neumünster trägt die Anscharkirche seinen Namen. Dort erinnert auch eine Bronzestatue an diesen Zeugen des Glaubens, der im Jahr 865 gestorben ist.

Foto: © Anna Leste-Matzen: Die Bronzestatue des Bildhauers Manfred Sihle-Wissel in der Anscharkirche erinnert für Propst Stefan Block an einen Zeugen des Glaubens, der auf Gott hörend auf die Menschen zugegangen ist.

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