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Neumünster | Diakonie Altholstein

Hilfe am Gleis auch in Corona-Zeiten

Neumünster (em) Die Bahnhofsmission ist auch oder gerade während der Pandemie eine feste Größe für Reisende am Neumünsteraner Hauptbahnhof. 18 Ehrenamtliche sind zuverlässig von Montag bis Freitag, derzeit von 7 bis 16 Uhr, auf den Bahnsteigen und im Bahnhof anzutreffen. Sie helfen Reisenden ganz praktisch beim Ein- und Aussteigen, bringen zum richtigen Zug, helfen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und schenken in ihren Räumen eine Tasse Kaffee aus. 8.400 Mal konnte das Team im Jahr 2020 Reisenden hilfreich zur Seite stehen.

Dabei reicht das Spektrum der Bahnhofsmission von der erwähnten Unterstützung Reisender über die Intervention in akuten Krisensituationen bis zur Hilfe in existenzieller Not: „Die Ehrenamtlichen bieten jedem einzelnen hilfsbedürftigen Menschen schnelle, wirksame Unterstützung in allen erdenklichen Lebenslagen und Krisensituationen. Sie geben den Reisenden gerade in diesen Zeiten Sicherheit und Vertrauen, sich auf den Weg zu machen“, fasst Gert Rathje, Leiter der Bahnhofsmissionen der Diakonie Altholstein, zusammen. „Wir sind Wegweiser und offenes Ohr zugleich“, sagen die beiden Ehrenamtlichen Andreas Mrusek und Werner Budzuhn, „zeigen den Weg zum Reisecenter, helfen direkt am Gleis oder vermitteln an unsere Tages- und Übernachtungsstelle für Wohnungslose.“

„Mit unseren Bahnhofsmissionen auf den Bahnhöfen präsent zu sein, ist uns ein besonderes Anliegen“, merkt Vanessa Trampe-Kieslich, die den Geschäftsbereich der Sozialen Hilfen bei der Diakonie Altholstein leitet, an. Gleichzeitig hebt Sie hervor, dass dieses nur aufgrund des großartigen Engagements der Ehrenamtlichen möglich ist. „Viele die bei uns ihren Dienst leisten gehören oftmals selbst zur Risikogruppe“, ergänzt sie weiter und spricht den Frauen und Männern in Ihren blauen Westen einen ganz herzlichen Dank aus. Um das Hilfsangebot verlässlich aufrechterhalten zu können, ist es besonders wichtig, konsequent die Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen laufend zu überprüfen, anzupassen und streng darauf zu achten, dass diese eingehalten werden. „Wir erfahren von den Menschen die sich an uns wenden dafür viel Verständnis und Zuspruch, da sie spüren, dass wir deren Gesundheit gut im Blick haben“, so nimmt Gert Rathje die Reaktionen der Reisenden wahr.

Die Arbeit der Bahnhofsmissionen wird ausschließlich aus Spenden, Kollekten und Eigenmitteln der Diakonie Altholstein finanziert. „Um diesen Dienst aufrecht zu erhalten, sind wir dringend darauf angewiesen, dass die Menschen uns auch finanziell unterstützen“, betont Vanessa Trampe-Kieslich. Aufgrund von Corona dürfen leider die Sammlungen, die zu dieser Jahreszeit traditionell im und am Bahnhof stattfinden, nicht durchgeführt werden. Damit die Ehrenamtlichen ihre Auslagen erstattet bekommen und für Ihren Dienst gut geschult werden können, wird das Geld dringend gebraucht. „Von daher sind wir für jede Zuwendung, die wir erhalten außerordentlich dankbar. Wie brauchen sowohl Geld- als auch Zeitspenden, um mit der Bahnhofsmission die Menschen, die nach Neumünster kommen, gleich freundlich und hilfsbereit in Empfang nehmen zu können“ ergänzt Gert Rathje. Spenden ist online unter https://www.diakonie-altholstein.de/de/spenden möglich.

Foto: : Die Ehrenamtlichen Andreas Mrusek und Werner Budzuhn (v.li.) helfen auch in diesen Zeiten gerne. © Diakonie Altholstein / Nagel

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