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Neumünster | Deutscher Kinderschutzbund

Rat und Hilfe für junge und werdende Eltern

Neumünster (em) In Neumünster werden die Angebote des Netzwerks „Frühe Hilfen“ mit dem etablierten Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ verknüpft. Ziel ist, die Ratsuchenden am Elterntelefon direkt zu den Angeboten der Frühen Hilfen zu vermitteln.

Die Geburt eines Kindes ist ein schönes Ereignis. Doch einige junge und werdende Eltern geraten manchmal in belastende Situationen, mit denen sie alleine nicht fertig werden können. Rat und Unterstützung bietet in solchen schwierigen Lebenslagen das Netzwerk „Frühe Hilfen“ in Neumünster. Über das Elterntelefon der „„Nummer gegen Kummer““ erhalten Eltern unter 0800 – 111 0 550 anonym und kostenlos individuelle Beratung zu den Frühen Hilfen.

„Frühe Hilfen“ richten sich an Familien und Kinder ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr und tragen dazu bei, dass Eltern gut für ihre Kinder sorgen können, vor allem dann, wenn es schwierig wird und sich Probleme zeigen“, beschreibt Maike Petersen, Koordinatorin des Netzwerks „Frühe Hilfen“, das Angebot. Hier helfen zum Beispiel Familienhebammen, Eltern-Kind-Gruppen, Frühförderstellen oder Babysprechstunden. Gemeinsam mit den Eltern können dann Lösungen entwickelt werden. Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ in Neumünster ist angesiedelt beim Deutschen Kinderschutzbund OV Neumünster e.V.

Gleiches gilt für das Elterntelefon in Neumünster, das in Zusammenarbeit mit der „Nummer gegen Kummer“ e.V angeboten wird.

„Das Elterntelefon ist ein bundesweites, kostenloses telefonisches Gesprächs-, Beratungs- und Informationsangebot, das Anrufende in den oft schwierigen, aber auch alltäglichen Fragen der Erziehung von Kindern schnell, kompetent und anonym unterstützt“, erklärt Beate Friese, Projektleiterin „Frühe Hilfen“ und stellvertretende Geschäftsführerin von „Nummer gegen Kummer“ e.V. „Mit dem neuen Service wollen wir insbesondere junge Eltern in schwierigen Lebenssituationen erreichen. Die Beraterinnen und Berater am Elterntelefon wissen, welche Angebote der Frühen Hilfen für die Anrufenden hilfreich sein können, und motivieren diese, die Angebote anzunehmen.“

Die Vernetzung und Bewerbung des Elterntelefons als Zugang zu den Frühen Hilfen wird vom Nationalen Zentrum „Frühe Hilfen“ gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Bund fördert das Engagement der Länder, Städte, Gemeinden und Landkreise, damit alle Kinder in Deutschland von Anfang an faire Chancen auf eine gesunde Entwicklung haben.
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