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Neumünster | Aktuell

LKW Brand sorgt für Verkehrschaos - hochwertige PKW verbrannt

Neumünster (em) Am Samstagabend gegen 19 Uhr kam es auf der A7, Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Neumünster Mitte und Neumünster Nord zu einem LKW Brand. Dorthin wurde die Berufsfeuerwehr Neumünster und die Freiwillige Feuerwehr Neumünster Mitte mit dem Stichwort „Feuer 1“ alarmiert.

„Auf Anfahrt, Lage auf Sicht, hat sich das Meldebild so ergeben, dass ich auf Feuer 2 erhöht habe und dementsprechend die Freiwillige Feuerwehr Einfeld ebenfalls dazu gekommen ist“, sagte Einsatzleiter Douglas-Trevor Sahnwaldt von der Berufsfeuerwehr Neumünster. Zusätzlich alarmiert wurde die Regieeinheit und der ELW 2, welcher jedoch im GAZ verblieb. Außerdem mit angefordert wurde Georg Pauls, Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde, Fachdienst Natur und Umwelt der Stadt Neumünster.

Vor Ort brannte ein LKW, beladen mit hochwertigen neuen PKW, darunter zwei Elektroautos und ein Hybridfahrzeug. Außerdem brannte bereits ein Teil der Böschung neben den Fahrstreifen. Die Löschwasserzufuhr gestaltete sich schwierig, konnte aber über einen Brunnen gewährleistet und so das Feuer schnell gelöscht und ein ausgedehnter Flächenbrand verhindert werden. Nach ersten Vermutungen war ein Reifenbrand des LKW Anhängers ursächlich für das Feuer, welcher sich dann sehr schnell auf das gesamte Fahrzeug und seine Ladung ausgebreitet hatte.

Zumindest gab es keine Verletzten und die Batterien der Elektroautos gerieten nicht in Brand und wurden nicht beschädigt. An dem LKW Anhänger sowie an sechs der acht geladenen PKW entstand ein Totalschaden, die Zugmaschine sowie die zwei weiteren PKW wurden beschädigt. Jedoch sorgte der Einsatz für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Zunächst wurden wegen der Explosionsgefahr beide Fahrtrichtungen der A7 voll gesperrt, die Fahrzeuge wurden in Neumünster Nord bzw. Neumünster Mitte abgeleitet, was zu Staus führte. Die Fahrtrichtung Süd ist mittlerweile wieder frei gegeben.

Die Bergungsarbeiten werden jedoch noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen, in denen die Autobahn in Fahrtrichtung Norden gesperrt bleiben wird. Das DRK und die Regieeinheit versorgte die Einsatzkräfte und Personen in den wartenden Autos im Stau bei schwül-heißen Außentemperaturen bei Gewitter und Regen und um 27 Grad Celsius im Schatten mit Wasser und Schokoriegeln. Die Rauchsäule, ausgelöst durch den Brand, war bis ins Neumünsteraner Stadtgebiet zu sehen.

Fotos und Text: ©Thomas Nyfeler

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