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Neumünster | Polizei

Kriminalpolizei warnt erneut vor Betrügern

Neumünster (em) Am Dienstag, 5. September rief eine männliche Person in Neumünster einen 77-jährigen Mann und eine 79-jährige Frau an und gab sich am Telefon als Polizist aus. Unter dem Vorwand, das beide Oper eines Einbruchs werden könnten, versuchte er von den Beiden Auskunft über die Vermögensverhältnisse zu erlangen.

Konkret fragte er nach Bargeld und Schuck im Haus und auch nach Schließfächern oder einem Tresor im Haus. Während er dem 77-Jährigen noch einige Details entlocken konnte legte die 79-Jährige nach einiger Zeit auf ohne auf diese konkreten Fragen einzugehen. Beide Personen wurden nicht geschädigt und zeigten die Sachverhalte bei der Polizei an.

In einem dritten Fall allerdings gelang es den Tätern dann aber sich das Vertrauen einer 87-Jährigen zu erschleichen. Hier gab man vor, Einbrecher im Auge zu haben, die ihren Namen und ihre Adresse hätten. Die Frau wurde danach in mehreren Telefonaten dazu gebracht zur Bank zu gehen, dort Geld abzuheben. Danach machte man der Frau glaubhaft, dass es sich um Falschgeld handeln würde. Und sie sollte das Geld in einem Fahrzeug deponieren, damit die Polizei die Täter mit dem Falschgeld überführen könne. Erst als die vermeintlichen Polizisten sich am Folgetag nicht wie vereinbart wieder meldeten wurde der Frau klar, dass sie getäuscht worden war und ging zur Polizei.

Die Polizei warnt vor diesem Hintergrund erneut vor derartigen Anrufen. Betroffene sollten am Telefon keinerlei Auskünfte über jegliche Vermögensverhältnisse geben. Die Polizei wird am Telefon nicht um die Herausgabe von Geld oder Schmuck bitten. Es wird um Misstrauen bei Anrufen von unbekannten Personen gebeten und darum, mit Verwandten oder anderen persönlichen Vertrauenspersonen zu sprechen oder im Zweifel die Polizei über 110 anzurufen.

Originaltext: Polizeidirektion Neumünster