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Neumünster | Polizei

Gemeinsame Kontrolle von Zoll und Polizei

Neumünster (em) Insgesamt zwölf Beamte des Hauptzollamtes Kiel (Finanzkontrolle Schwarzarbeit) und zwölf Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion Neumünster führten am Dienstag, 12. September in der Zeit von 7 bis 13 Uhr auf der A7, Fahrtrichtung Süden, auf der Raststätte Aalbek eine Verkehrskontrolle durch, die in erster Linie die Überprüfung des Transportgewerbes zum Schwerpunkt hatte.

Dabei wurden mit vier Polizeimotorrädern Lastzüge und Fahrzeuge der Sprinterklasse gezielt auf die Raststätte geleitet und kontrolliert. Bereits gegen 8.06 Uhr schlug den Beamten aus dem Führerhaus eines mit diversen Fahrzeugen beladenen Autotransporters (40-Tonner) eine Alkoholfahne entgegen. Der 52-jährige Fahrer war zunächst nicht bereit sich einem Atemalkoholtest zu unterziehen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein danach durchgeführter Test ergab einen Wert von 1,64 Promille. Der Führerschien des polnischen Staatsangehörigen wurde einbehalten. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und er musste eine Sicherheitsleistung von 500 Euro hinterlegen. Über den Arbeitgeber wurde ein geeigneter Fahrer zum Kontrollort beordert um weiterfahren zu können.

In dem Gesamtzeitraum wurden von den Zollbeamten 70 bis 80 Personen kontrolliert, und Mindestlohnverstöße sowie Leistungsbetrugstatbestände festgestellt. Polizeilich wurden zwei Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht sowie sieben Überladungstatbestände festgestellt. Spitzenreiter hier: Ein Autotransporter mit einer 40-prozentigen Achslastüberschreitung. In sechs Fällen musste die Weiterfahrt zunächst untersagt werden (Ab- und Umladen / Ladungssicherung erforderlich) Insgesamt wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von etwa 1.600 Euro einbehalten. In einem Fall telefonierte ein Fahrzeugführer mit dem Mobiltelefon, was ebenfalls geahndet wurde.

Originaltext:
Polizeidirektion Neumünster