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Neumünster | NABU

Rekordsaison für Störche um Neumünster

Neumünster (em) Von den gegenwärtig um Neumünster nistenden 19 Weissstorchpaaren, haben allein 18 Paare erfolgreich gebrütet, meldet der Naturschutzbund (NABU), Gruppe Neumünster. Dieses sehr positive Ergebnis stellte der Storchenbeauftragte und Ehrenvorsitzende Peter Hildebrandt bei seinen Kontrollen in dem gleichbleibenden Beobachtungsgebiet um Neumünster fest.

Doch noch bemerkenswerter ist der grandiose Bruterfolg der Langschnäbel mit 57 Jungstörchen in Mittelholstein in diesem Jahr. Über diesen Babyboom freut sich auch der 1. Vorsitzende des NABU Neumünster, Dr. Björn-Henning Rickert. Im vergangenen Jahr verließen 39 und 2017 noch 23 Jungtiere ihren Horst. Nur im Jahr 1978 wurde das Rekordergebnis mit 58 Sprößlingen, allerdings von 22 Horstpaaren, um ein Jungtier übertroffen, verriet Peter Hildebrandt.

In diesem Jahr verlief die Brutsaison sehr optimal, bemerkt Hildebrandt weiter. Die frühe Besetzung der Horst und die damit verbundene gute Brutkondition sowie das angenehme Frühjahrswetter begünstigten den Bruterfolg. Zerstörerische Storchenkämpfe fanden zum Glück nicht statt. Ausschlaggebend war vermutlich jedoch das reichliche Mäusevorkommen. Durch das gute Nahrungsangebot kam es erstmals zu sechs Vierlingsgeburten und zehn Horste mit Drillingen. Über Vierlinge freut man sich in Loop, Brammer, Meezen, Bad Bramstedt, Bad Bramstedt-Bissenmoor und Weddelbrook. Drillige werden in Neumünster-Einfeld, Bönebüttel, Krogaspe, Gnutz, Langwedel, Ellerdorf, Armstedt, Großenaspe, Bimöhlen-Weide und Hitzhusen flügge. Zwei junge Stelzvögel wachsen in Bimöhlen heran. Nur einmal Nachwuchs gibt es in Bargstedt. Hoffentlich haben die Glücksbringer einen guten Zug ins Winterquartier und werden dort genug Nahrung finden.

Dr. Björn-Henning Rickert und Peter Hildebrandt vom NABU Neumünster und viele weitere Naturschützer bedauern, dass die früher so zuverlässig besetzten Horste in Großkummerfeld, Großharrie und Dätgen seit einigen Jahren verwaist sind.

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