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Neumünster | MSC Bornhöved

Christbaumtransport: Nur fest verzurrt die Fahrt beginnen

Neumünster (em) Für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen kommt nur ein "echter" Tannenbaum zum Weihnachtsfest ins Haus. Bevorzugtes Transportmittel für den Christbaum ist für 45 Prozent der Befragten ganz klar der Kofferraum des eigenen Autos. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) mutet dem Fahrzeuginnenraum Nadeln und Baumharz zu und acht Prozent transportieren den Christbaum auf dem Autodach.

Immerhin 15 Prozent befördern den Baum zu Fuss oder mit dem Fahrrad nach Hause. Das hat der MSC Bornhöved im ADAC aus einer Umfrage der GfK im Auftrag der Zurich Versicherung entnommen. Wird der Christbaum im Fahrzeuginnenraum transportiert, ist darauf zu achten, dass er weder die Sicht nach vorn noch zur Seite einschränkt. In jedem Fall ist er so zu sichern, dass er auch in Kurven und bei Vollbremsungen nicht verrutschen kann. Zum Schutz vor Harz und Schmutz sollte eine Decke unter den Baum gelegt werden.

Bleibt der Kofferraumdeckel offen, müssen Brems- und Rücklichter auf jeden Fall sichtbar bleiben. Beim Transport im Kofferraum ist darauf zu achten, dass der Baum, sofern er über einen Meter bis maximal 1,50 Meter nach hinten über das Fahrzeugheck hinausragt, mit einer roten Fahne mit 30 x 30 cm Kantenlänge und bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet wird. Wird der Tannenbaum auf dem Wagendach transportiert, ist generell ein Dachgepäckträger zu empfehlen. Steht dieser nicht zur Verfügung, sollte eine möglichst weiche rutschfeste Unterlage verwendet werden um den Wagenlack nicht zu beschädigen.

Damit sich der Fahrtwind nicht in den Ästen fängt, sollte der Stamm in Fahrtrichtung, die Baumspitze also nach hinten zeigen. Damit der Baum auch bei starken Bremsmanövern nicht unkontrolliert nach vorne schießt, sollte eine Schlaufe um den Baum gelegt und fest mit dem Auto verzurrt werden. Auch beim Dachtransport darf die Tanne maximal 1,5 Meter weit nach hinten ragen und muss mit roter Fahnen gekennzeichnet werden. Nach vorne über das Fahrzeug oder gar zur Seite darf nichts rausragen. MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister warnt: „Wenn die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, kann es bei einer Verkehrskontrolle zum Verwarnungs- oder Bußgeld zwischen 35 und 150 Euro kommen, dem Fahrer kann die Weiterfahrt verboten werden. Außerdem drohen Punkte in Flensburg. Dann wird der Transport teurer als der Baum.“
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