Frevert Vorsorge
Frevert Vorsorge
Kisdorfer Weg 14
24568 Kaltenkirchen
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€ Berufsunfähigkeit - die richtige Tarifwahl
Kaltenkirchen (em) „Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung denn wichtig?“ Immer wieder denken die Menschen, dass es sie selbst schon nicht treffen wird.

Gefährdet sind wohl doch nur die Personen, überwiegend die körperlich tätigen. Schreibtischtäter, sprich Verwaltung und andere eher „leichte“ Belastungen sind nach vorherrschender Meinung nicht absicherungsbedürftig. „Was soll schon passieren, damit ich nicht mehr arbeiten kann?“ So der immer wieder zu hörende Kommentar. Dazu sei bemerkt, dass jeder, der berufsunfähig wird, auch nur temporär, neben dem Einkommensverlust in dieser Zeit, auch einen Verlust für das Rentenalter erleidet. Denn ohne Einkommen auch keine Beitragszahlung. Eine fatale Kettenreaktion mit unüberschaubaren Auswirkungen und Spätfolgen.

„Wer sich nicht gegen die Berufsunfähigkeit absichert, hat auch nicht die gesicherten Chancen eine Altersvorsorge auf zu bauen“, erklärt Nils Frevert, Fachmakler für persönliche Risiken. Der Staat zieht sich sukzessiv aus allen wichtigen Absicherungssystemen zurück. Das finanzielle Defizit in den Sozialversicherungen wächst zunehmend. Eine nachhaltige Beseitigung der längst bekannten Probleme des demographischen Wandels und der zunehmenden Verschlechterung der allgemeinen Gesundheit wird wohl, so könnte man meinen, nicht angestrebt. Im Jahr 2001 wurde die Alt-Regelung der staatlichen Berufsunfähigkeitsrente durch die neue Erwerbsminderungsrente ersetzt.

Alle Versicherten, die nach dem 02.01.1961 geboren sind, können nun auf jede Tätigkeit des Arbeitsmarktes verwiesen werden. Ein sozialer Abstieg ist, im Gegensatz zur Altregelung, irrelevant. „Häufig zu hören: Ich habe vorgesorgt und besitze eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch hält sie, was sie verspricht? Um dies zu prüfen, sollten Sie sich einige Fragen stellen“, erläutert Frevert. „Was war die Grundlage meiner Beratung? Der Preis? Ein Test, Ranking oder eine plakative Werbeaussage? Aus meiner Sicht gibt es Stand heute kaum empfehlenswerte Tarife. Das Kriterium der Beurteilung? Ausschließlich die Versicherungsbedingungen in Hinblick rechtssicherer Formulierungen!“ Gerne hilft Nils Frevert beim Klären der Fragen und berät ausführlich.

€ Das Vermögen geht, wenn die Pflegekosten kommen
Kaltenkirchen (em) Um seinen Kunden immer die optimalen Lösungen anbieten zu können, arbeitet Nils Frevert eng mit „DAS Netzwerk - Dübbert und Partner“ zusammen. Doris Dübbert kennt den Markt genau.

„Die Pflegestufe 1 (I) erhält ca. 1.023 Euro. Pflegestufe 2 (II) ca. 1.279 Euro und Pflegestufe 3 (III) ca. 1.510 Euro. In möglichen Härtefällen bis zu 1.825 Euro. Reicht das Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, kann Sozialhilfe beantragt werden“, erklärt Doris Dübbert. „Eigenes Vermögen, also die Rente, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Kapitalvermögen, etc. wird vor der Leistungen vom Sozialamt angerechnet. Zudem müssen auch Familienmitglieder vor dem Sozialamt für die Pflege aufkommen.“

Im Bürgerlichen Gesetzbuch heißt es: „Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.“ Das bedeutet, dass Kinder, Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern finanziell unterstützt werden müssen. Allerdings darf der Unterhalt die eigene Existenz nicht gefährden. „So gibt es Freibeträge“, erklärt die Fachfrau. „Angehörige haben einen „Freibetrag“ von 1.250 Euro und der Partner von 950 Euro. Dazu kommen Freibeträge für die Kinder. Damit soll vermieden werden das der Unterhaltspflichtige selber zum Hilfsbedürftigen wird.“

Unterbringung und Verpflegung müssen selber getragen werden

Dazu können noch weitere Kosten entstehen, die das Pflegeheim umlegt. So beispielsweise Investitionskosten für Neuanschaffungen von Aufstehhilfen, Pflegerollstühlen oder Lifter beispielsweise für die Badewanne und Reparaturen. Auch die kleinen Extras wie Tageszeitung, Telefon und Fernsehen, Fußpflege, Frisör oder ähnliches müssen selber bezahlt werden.

Pflegestufen und das liebe Geld
Doris Dübbert: „Dass die neue Pflegereform mit der Kapital gedeckten privaten Pflegeversicherung auf freiwilliger Basis ein Erfolg wird, darf bezweifelt werden. Schon die Riester- Rente hat gezeigt, dass die jetzt schon Bedürftigen, selbst wenn sie als Niedriglöhner 8 Stunden arbeiten, gar kein Geld haben, auch noch privat vorzusorgen. Also wieder eine „Reform“ zum Wohle der Umsätze und Provisionen für die Versicherungswirtschaft, am Menschen vorbei. Geregelt im Sozialgesetzbuch 11 (XI).“

Die OECD warnt
Im jüngsten Bericht hat die OECD Deutschland schon vorgehalten, dass in keinem anderen europäischen Land die Schere zwischen Arm und Reich so weit auseinander driftet. „Die zunehmende Altersarmut ist also keine fiktive Luftblase der „ewig Jammernden“ sondern reale, kommende Wirklichkeit“, so Doris Dübbert. „Leider ist diese Tatsache weder bei der Arbeitsministerin Frau von der Leyen, noch bei Frau Familienministerin, Kristina Schröder, und schon gar nicht bei Gesundheitsminister Daniel Bahr angekommen.“

Private Pflegeversicherung

Keine Frage, wer es sich finanziell leisten kann, der sollte für den möglichen Pflegefall abgesichert sein. Die meisten Pflegebedürftigen möchten gerne zu Hause gepflegt werden. Aber eine Pflegekraft kostet viel Geld. Nicht immer ist dafür die Familie verfügbar. Auch wenn es in der Familienpflege zwischenzeitlich Verbesserungen für die Menschen gibt, welche einen Angehörigen pflegen. Das einstige Gehalt ersetzt das Pflegegeld aber nicht. „Und die Freiwilligkeit der Arbeitgeber beinhaltet nicht das Sie auch wirklich freigestellt werden“, weiß Doris Dübbert. „Zumal sicherlich die Wiederkehr, nach längerer Zeit, in den Betrieb fraglich sein dürfte. Frau Familienministerin Kristina Schröder lässt grüßen.“

„Pflegereform ist wie die gesamte Gesundheitsreform und Rentenreform Stückwerk. Den Versicherungen geht das alles noch nicht weit genug. Die möchten gerne den Zwang der kapitalgedeckten Altersvorsorge und Pflegeversicherung durchgesetzt wissen“, so Doris Dübbert.

Nils Frevert
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€ Gesetzlich oder Privat – wo liegen die Unterschiede?
Kaltenkirchen (em) Nicht jeder hat die Wahlmöglichkeit und darf sich zwischen dem gesetzlichen und privaten Krankenversicherungssystem entscheiden. Wechselwillige, die mit der PKV liebäugeln, erwarten i.d.R. bessere Leistungen und stabile Beiträge.

Auszug aus dem 5. Sozialgesetzbuch, §12, Abs. 1: „Die Leistungen müssen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein; sie dürfen das „Maß des Notwendigen“ nicht überschreiten.“ Der Heil- oder Therapieversuch zu Lasten der GKV ist grundsätzlich unzulässig, im Gegensatz zur PKV, in der der Heil- oder Therapieversuch zu Lasten dieser zulässig ist. Der Leistungsumfang in der PKV ergibt sich aus allgemeinen Versicherungsbedingungen, die sich aus den Musterbestimmungen, den unternehmenseigenen Tarifbedingungen und den Tarifen zusammensetzen. In der GKV gibt es einen einheitlichen Beitragssatz von derzeit 15,5 Prozent (2011). Dieser wird vom Bruttoeinkommen berechnet und ist bis zur Bemessungsgrenze (2011: 3.712,50 Euro) zu entrichten.

Die paritätische Aufteilung wurde abgeschafft, so zahlen Arbeitnehmer aktuell 8,2 Prozent, Arbeitgeber nur 7,3 Prozent. In der PKV gilt nach wie vor die hälftige Aufteilung bis zum Höchstsatz (575,44 Euro). Der Beitrag ist individuell (Einstiegsalter, Tarifwahl, etc.) und bemisst sich nicht nach dem Einkommen. Elf Gesundheitsreformen in den letzten 40 Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Gesetzliche Leistungen wurden in der Regel beschnitten, Beiträge oftmals angehoben. Seit 1980 hat sich der Beitrag, unter Berücksichtigung der steigenden Beitragsbemessungsgrenze, um 314,5 Prozent erhöht! Die Beitragsentwicklung in der PKV ist sehr unterschiedlich. Durchschnittlich bewegen sich Tarife hier zwischen 5 und 10 Prozent.

Informationen und Terminvereinbarungen mit Nils Frevert, Spezialist der privaten Krankenversicherungen, telefonisch unter 0 41 91 - 952 96 33 oder im Internet unter www.frevert-vorsorge.de.

€ Welche Leistungen bieten gute Tarife?
Kaltenkichen (em/mp) In der privaten Krankenversicherung wird für jede versicherte Person ein eigenständiger Vertrag abgeschlossen. Eine Familienversicherung, bekannt aus der gesetzlichen Krankenversicherung, ist nicht möglich.

Eine Versicherbarkeit in der PKV steht leider immer noch einem begrenzten Personenkreis zur Verfügung. Gut- verdienende Angestellte mit einem Jahresbrutto- einkommen von aktuell mindestens 49.500 Euro, Selbstständige und Freiberufler sowie Beamte kommen in den Genuss der Systemwahl gesetzlich oder privat. Der Zahlbeitrag richtet sich nach festen und variablen Parametern. Dazu gehören das Geschlecht, das Alter und der Gesundheitszustand sowie der Umfang der Versicherung, sprich was versichert werden soll. Eine gewählte Selbstbeteiligung wirkt sich ebenfalls auf die Höhe der monatlichen Prämie aus. Vorerkrankungen können zu einem Risikozuschlag, dem Ausschluss von Erkrankungen oder zur Ablehnung des Antrags führen.

PKV - billig wird schnell unbezahlbar
Die Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten des Versicherungsschutzes ist enorm und hängt von den individuellen Wünschen ab. Der einmal gewählte Versicherungsschutz in der Krankenversicherung ist der wohl längste Vertrag im Leben eines Menschen. Eine strategische und auch Eventualitäten berücksichtigende Planung ist zwingend notwendig. Der Deckungsumfang in der privaten Krankenversicherung ist prinzipiell individuell gestaltbar, aber kaum einer weiß, was wichtig und vollends zu beachten ist. Ein Großteil der Tarife, oftmals primär beitragsorientiert, beinhaltet in Teilbereichen Versicherungsschutz weit unter dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse und gefährdet somit die Existenz des Versicherten im Leistungsfall. Der eingangs günstig erworbene Krankenversicherungsschutz mit möglichst geringem Beitrag wird dann sehr schnell unbezahlbar. Schließlich müssen sämtliche Kosten, die nicht im Deckungsumfang der PKV enthalten sind, komplett alleine getragen werden.

Leistungsumfang vielen nicht bekannt
Bei der Tarifwahl müssen demnach alle Leistungen sowie alle möglichen Sachverhalte berücksichtigt werden, deren Bedarf zukünftig nicht ausschließbar ist. „Im Regelfall, leider fast immer, sofern die Beratung nicht bei einem spezialisierten Fachmakler realisiert wird, wird der Kunde befragt, was die neue PKV alles „können bzw. leisten“ soll. Wie der Mandant hier auch nur annähernd eine Beurteilung abgeben können soll, ist mir stets ein Rätsel“, erklärt Nils Frevert. „Beim Erwerb eines Autos fragt der Händler auch nicht ab, was gewünscht wird, sondern zeigt auf, was möglich ist. Hat ein Fahrzeug vier Räder, ist es noch lange kein Auto. Nur wer alle Parameter kennt, hat eine echte Wahlmöglichkeit.“

Tarife müssen dem Fortschritt & der Entwicklung standhalten
Nur die Möglichkeiten zu zeigen, ist dennoch nicht ausreichend. Das Aufzeigen der Folgen und Tragweiten der einzelne Parameter, insbesondere unter Berücksichtigung der realen Entwicklungen des Marktes, sind unerlässlich. Dazu einige Beispiele: Bereiche wie die der „Nicht-ärztliche“ Behandler, also Ergotherapeuten und Logopäden, Auslandsbehandlungen, Versicherungsschutz in gemischten Krankenanstalten oder die Anschlussheilbehandlung werden immer wieder unterschätzt. Nur sehr wenige der Angebote des Marktes decken diese Kosten ab. Der Bedarf in diesen Bereichen nimmt allerdings stetig zu.

Nicht immer ist alles planbar - Eventualitäten berücksichtigen
„Ein Mandant teilte mir entschieden mit: „Unser Familienplanung ist definitiv abgeschlossen.“ Seine Frau ist nun, knapp 1 Jahr später, wieder schwanger“, so Nils Frevert. „Geplant war es nicht, ausschließbar aber auch nie. Bedenken Sie das gut und beachten Sie bei Ihrer Wahl, dass nur ein spezialisierter Fachmakler hier kompetent beraten kann. Es geht um mehr als 900 Einzelparameter, die den Versicherungsschutz in der PKV definieren können.“

Verantwortung nicht aus der Hand geben
Monatsprämie, Beitragsrückerstattung, Sehhilfe und Zahnersatz sind nicht die wichtigsten Punkte der Absicherung. Sie gehören zur Beratung hinzu, aber erst am Ende. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind gefragt. Werbeaussagen, Hochglanzbroschüren oder scheinbar unabhängige Tests sind kein Garant für einen umfassenden Versicherungsschutz. Nils Frevert: „Informieren statt riskieren! Sehr gerne mit meiner Hilfe. Ich freue mich auf eine erste Email, ein Telefonat und ganz besonders auf Sie.“

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€ „Die Menschen verstehen nicht, was sie unterschreiben“
Kaltenkichen (em/mp) So der Ombudsmann Günter Hirsch, der als Schlichter bei Streitigkeiten zwischen den Kunden und Versicherern fungiert. Nicht erst seit den jüngsten Skandalen des Ergo Konzerns nimmt das Beschwerdeaufkommen kontinuierlich zu. Die Probleme in der Versicherungsbranche sind dabei vielfältig.

Provisionsgesteuerte Beratungen, ein uninformierter Vertrieb, Vertrauen auf Werbeaussagen, alles zum Nachteil der Kunden.

Versicherungen sind sinnvoll aber auch hoch- komplex
„Die Abdeckung existenzieller Lebensrisiken“, so Nils Frevert, „ist die Hauptaufgabe einer Versicherung. Ob jedoch die richtige Versicherung vermittelt wurde, stellt sich meist erst viel später heraus.“ Zu komplex sind die Versicherungssparten gestrickt. „Der Kunden kann oftmals nicht beurteilen, ob das angebotene Produkt zu ihm passt und seinen Bedürfnissen entspricht. Die Beratungen werden dann auf wenige Parameter heruntergebrochen.“

Falsche Beratung bedroht die Existenz
Anwälte und Ärzte zeigen uns, wie es funktioniert. Spezialisierung ist gefragt. Denn niemand kann erfahrungsgemäß in allen Bereichen ein Spezialist sein. Schnell kommt es zu qualitativen Verlusten oder sogar zu Fehlern. „Gerade beim Thema Gesundheit ist eine fundierte Beratung entscheidend. Schließlich beruht unser gesamtes Handeln darauf. Wer krank ist, kann nicht mehr arbeiten und ist auf Hilfe angewiesen. Bleibt diese auf Grund einer lückenhaften Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung aus, ist die Existenz bedroht. Die über 900 unterschiedlichen Leistungsdefinitionen in der Privaten Krankenversicherung waren i. d. R. nie Bestandteil der Beratung, so dass sich doch die Frage stellt, was die vorhandene Absicherung neben Brille und Zahnersatz eigentlich sonst noch leistet! Nur ein spezialisierter Fachmakler kann diese Komplexität aufzeigen.“

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€ Patienten-Rangliste in der Krankenversicherung?
Kaltenkirchen (em/mp) Dass das Gesundheitssystem auf Grund steigender Kosten nicht mehr in der Lage ist, jeden gesetzlich versicherten Patienten optimal zu versorgen, sollte allseits bekannt sein.

Nun schlägt der Präsident der Bundesärztekammer Alarm. Sein Vorschlag zur Kostenverringerung ist die Einführung einer Rangliste, nach der Patienten und Krankheiten entsprechend behandelt werden sollen.

Selektion statt Gleichbehandlung - Vorbild Skandinavien?
Ranglisten für Patienten sind in Skandinavien bereits Alltag. Auch die Kosten teurer Operationen müssen dort von den Versicherten selber getragen werden. Hält dieses Modell nun auch bei uns Einzug? Die Kostenspirale hat kein Ende. Für alle gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland gilt ein einheitlicher Beitragssatz. So zahlen alle die gleichen Beiträge und erhalten prinzipiell die gleiche Leistung. Können die Patienten nun nicht mehr gleich behandelt werden, wird die Solidarität, so wie sie durch Bismarck gegründet war, ad acta gelegt. Vorsorgeuntersuchungen, zur Früherkennung von Krankheiten würden demnach hinten angestellt werden, da akute Krankheitsfälle bevorzugt behandelt werden würden. Das Ergebnis einer schwindenden Prävention, heute noch im Sozialgesetzbuch mit 3 Euro jährlich verankert, birgt auf lange Sicht ein erhöhtes Aufkommen vermeidbarer Erkrankungen und unnötige Kosten für die Gemeinschaft, von den Schicksalen der Menschen einmal abgesehen. In Schweden werden seit 2004 diverse Behandlungen nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, darunter u. a. chronische Rückenschmerzen, Kniebeschwerden und chirurgische Versorgungen von Magen-Darm-Erkrankungen älterer Patienten oder Operationen gutartiger Tumore.

Unterversorgung & Ärztemangel
Bereits heute werden viele Ärzte am Krankenbett alleingelassen und dort in die ungewollte Situation gebracht, Leistungen auf eigene Faust begrenzen zu müssen. Eine heimliche Rationierung, die die Missstände der Unterversorgung und Budgetierung verdeutlicht. Bundesgesundheitsminister Bahr sagte dazu: „Wir machen uns zunehmend Sorgen um die Versorgung.“ Es herrscht ein alarmierender Ärztemangel, der hauptsächlich in einzelnen ländlichen Regionen vorzufinden ist. Immer weniger Praxen finden einen Nachfolger. In den kommenden neun Jahren müssen mehr als 50.000 Ärzte ersetzt werden, ohne dass ausreichend Nachwuchs in Sicht ist. Die Abwanderung vieler Fachärzte in das europäische Ausland, vornehmlich in die Schweiz, u.a. zurückzuführen auf eine fehlende adäquate Entlohnung der Mediziner, verstärken die Engpässe zusätzlich. Wer kann heute noch ausschließen, zukünftig seinen Behandler nicht im Ausland aufsuchen zu müssen?

Kürzungen statt Reformen
So auch bei den Jüngsten unserer Bevölkerung, die einmal das System der Solidarität fortführen sollen. Der Bedarf der medizinischen Versorgung steigt, doch die Ablehnungen beantragter Mutter-Kind-Kuren nehmen weiter zu. Rund ein Drittel aller 100.000 Anträge wurden durch die Krankenkassen im Jahr 2010 abgelehnt, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei beantragt ein Großteil der Frauen die Kuren erst in größter Not, wenn sie nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll und dringlichst Hilfe benötigt wird. Zeitgleich warnt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung vor weiteren Krankenkassenschließungen. Die 22 betroffenen Kassen mit ihren etwa 28 Millionen Versicherten befänden sich in einer angespannten Finanzlage und seien in ihrer Existenz bedroht.

Der beste Weg in die Zukunft ist der geplante
„Sorgen Sie schon heute vor, soweit es möglich ist, denn die staatlichen Systeme werden täglich inhaltsloser. Nehmen Sie die Absicherungen Ihrer Existenz eigenständig in die Hand. Aber auch hier gilt fokussierte Aufmerksamkeit, denn es gibt viele „Helfer“ in den Bereichen der Absicherung, die nur Ihr Bestes wollen - Ihr Geld“, so Nils Frevert, Fachmakler für die Private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Er steht allen Interessierten sehr gerne persönlich unter Telefon 04191 - 95 29 633 zur Verfügung.

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€ Wie geht es weiter nach der ersten Krankenkassenpleite?
Kaltenkirchen (em) 168.000 Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse City BKK sind auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse. Zum 1. Juli wird die zahlungsunfähige Betriebs- krankenkasse geschlossen. Die nächsten zwei Kandidaten mit finanziellen Nöten stehen schon bereit.

Zusatzbeiträge sowie Leistungskürzungen in der Versorgung sind logische Konsequenz der akuter werdenden Finanzierungsproblematik in der GKV.

Unruhen in der gesetzlichen Krankenversicherung
Die Insolvenz der City BKK ist nur der Anfang. Fast 170.000 Menschen müssen sich auf die Suche nach einer neuen Kasse begeben und werden dabei, trotz Aufnahmepflicht, von einigen Krankenkassen ohne rechtliche Grundlage abgelehnt. Auch die BKK für Heilberufe mit ca. 130.000 Versicherten steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Eine Fusion mit einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung soll eine mögliche Insolvenz bzw. eine eventuelle Schließung verhindern. Die IKK, immerhin 1,6 Millionen Mitglieder, konzentriert sich bei ihrer Mitgliedergewinnung auf teure Ballungszentren. Da die Zuteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds allerdings bei regionalen Versorgungsunterschieden keine Berücksichtigung findet, wirkt sich dies, so die Aussage der Vereinigten IKK, negativ aus. Eine eigenständige Handlungsfähigkeit würde weiterhin bestehen, trotzdem verhandelt man zurzeit mit anderen Innungskrankenkassen über eine freiwillige Finanzspritze.

Zusatzbeitrag von 70 Euro in der GKV absehbar
Die flächendeckende Erhebung eines monatlichen Zusatzbeitrages, alleine zu schultern von der Arbeitnehmerschaft, wird kommen. Die gesetzlichen Krankenkassen gehen hiervon bereits aus, ebenso wie von der kontinuierlichen Steigerung des Zusatzbeitrages auf 50 bis 70 Euro, im Monat wohlgemerkt. Die Zeiten einer Mitgliedschaft ohne Zusatzbeitrag oder die eines geringen, in der Regel acht Euro, werden dann vorbei sein. Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen müssen über die Erhebung der Zusatzbeiträge kompensiert werden. In Zeiten, in denen die Sozialversicherungssysteme an ihre Grenzen stoßen und ohne ein entsprechendes Handeln, oftmals zu Lasten der Versicherten z. B. in Form von Beitragsanhebungen oder Leistungskürzungen, gar zu kollabieren drohen, ergreift der GKV-Reformer Dr. Philipp Rösler seine Chance und sattelt ins Wirtschaftsministerium um. Sein Nachfolger, Daniel Bahr, darf sich nun versuchen und wird neuer Gesundheitsminister.

Verdopplung der Pflegekosten bis 2050
Eine ebenfalls sehr große Herausforderung für den neuen Gesundheitsminister Daniel Bahr ist das Finanzierungsproblem der gesetzlichen Pflegeversicherung. Auf über 67 Milliarden Euro jährlich werden nach Schätzung der OECD die Kosten für die Pflege unserer alternden Gesellschaft in den nächsten 39 Jahren steigen. Ein Ansteigen der allgemeinen Pflegebedürftigkeit, eine steigende Lebenserwartung, nachlassende familiäre Bindungen sowie eine vermehrte Berufstätigkeit von Frauen sind Ursachen dafür. Neben der Finanzierungsproblematik der gesetzlichen Pflegeversicherung, der lauernden Kostenfalle für die Pflegebedürftigen sowie deren Angehörige, gibt es Engpässe in der Betreuung. Auf 100 achtzigjährige kommen lediglich 11 Vollzeit-Altenpfleger.

Rente mit 69 - Was kommt als nächstes?
In den Sozialversicherungssystemen brennt es an allen Ecken. Sinkende Leistungen, steigende Beiträge und Insolvenzen in der Krankenversicherung, absehbare Beitragssatzerhöhungen in der Pflege, schön gerechnete Arbeitslosenstatistiken und nun ereilt uns die Nachricht über die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre. Probleme werden nicht nachhaltig gelöst, lediglich weiter vorangetrieben, schließlich dauert eine Legislaturperiode nur 4 Jahre. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind gefragt. „Informieren statt riskieren - Sehr gerne mit meiner Hilfe. Ich freue mich auf eine E-Mail, ein Telefonat und ganz besonders auf Sie!“, betont Nils Frevert, Telefon 04191 - 95 29 633.

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Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Vorsorge, Private Pflege, Haftpflichtversicherung, Pflegezusatzversicherung, Private Krankenversicherung
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