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Neumünster | DAK Gesundheit

Weniger Komasäufer in Neumünster

Neumünser (em) In Neumünster kamen 2016 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus als im Vorjahr. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes in Schleswig-Holstein mussten 39 Kinder und Jugendliche alkoholbedingt in eine Klinik. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 9,3 Prozent. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Die DAK-Gesundheit in Neumünster hat die aktuellen Zahlen recherchiert.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu“, sagt Dorothea Daschner von der DAK-Gesundheit in Neumünster. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen.“ Sorge bereitet Experten die Tatsache, dass unter den Vergiftungspatienten auch besonders junge Mädchen und Jungen sind.

Kampagne „bunt statt blau“ 2018 Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Neumünster fort. Beim bundesweiten Plakatwettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region sind angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen worden. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von „bunt statt blau“ ist Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

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