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Neumünster | Agentur für Arbeit

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar

Neumünster (em) Die Zahl der in Mittelholstein arbeitslos gemeldeten Menschen ist im Februar 2017 gegenüber dem Januar nahezu unverändert geblieben. „Wir erleben hier einen jahreszeitlich typischen Verlauf. Mit einem Rückgang der winterbedingt erhöhten Arbeitslosigkeit ist erst ab März zu rechnen“, kommentiert Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im Februar 11.178 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 28 weniger als im Januar (minus 0,2 Prozent) und 515 weniger als ein Jahr zuvor (minus 4,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Januar 6,2 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 6,5 Prozent. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist im Februar mit 15.282 im Vergleich zum Vormonat um 182 gestiegen (plus 1,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 459 gestiegen (plus 3,1 Prozent). Sie fasst die Zahl der Arbeitslosen mit der Zahl derer zusammen, die aufgrund gesetzlicher Regelungen nur deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, weil sie derzeit an einer Weiterbildung oder sonstigen Förderung wie einer Arbeitsgelegenheit („Ein-Euro- Job“) teilnehmen. „Der Anstieg der Unterbeschäftigung beruht zum größten Teil auf der hohen Anzahl an geflüchteten Menschen, die an Sprach- und Integrationskursen des BAMF und sonstigen unterstützenden Maßnahmen der Jobcenter und der Agentur für Arbeit teilnehmen“, erläutert Bagger.

Dem gemeinsamen Arbeitgeberservice (AGS) der Agentur für Arbeit und der Jobcenter wurden im Februar 1.669 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet – 1.082 mehr als im Januar (plus 184,3 Prozent) und 615 mehr als vor einem Jahr (plus 58,3 Prozent). Besonders Unternehmen aus den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Groß- und Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Baubranche waren im Februar auf der Suche nach Personal. Im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 27. bis 31. März 2017 informiert der AGS Unternehmen rund um das Thema „Berufswahl und Ausbildung im Wandel“ und lädt zu einem Austausch rund um dieses Themenfeld in der Mittagspause am 29.03.2017 (12.00 – 14.00 Uhr) in das Berufsinformationszentrum (BiZ) nach Neumünster ein. Anmeldungen per E-Mail nimmt er unter dem Stichwort „Arbeitgeberschnack“ gern bis zum 10. März 2017 entgegen: Neumuenster.141-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de. Von der Unterstützung bei der Bewerbersuche bis hin zu finanziellen Hilfen für förderungsbedürftige Jugendliche ist der AGS Ansprechpartner aller Unternehmen in Mittelholstein.

„Wer eigene Fachkräfte ausbildet, macht sich unabhängig vom Arbeitsmarkt, bleibt wettbewerbsfähig und bindet geeignetes Personal langfristig. Auszubildende leisten bereits während der Ausbildung produktive Arbeit und die Übernahme von Auszubildenden schützt vor einer Überalterung der Belegschaft“, zählt Bagger nur einige der vielen Vorteile der Berufsausbildung für Unternehmen auf. Unternehmen, die Unterstützung bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen wünschen und – auch unabhängig von der Woche der Ausbildung – an einem Besuch der Experten des AGS interessiert sind, können gern telefonisch einen Termin vereinbaren: 08000 4 5555 20.

Für Jugendliche, die für den Sommer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ist ein Azubi-Speed-Dating am 30.03.2017 in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr im BiZ organisiert. Sie können sich bis zum 16.03.2016 per E-Mail anmelden: Neumuenster.141-Arbeitgeber- Service@arbeitsagentur.de. „Für Jugendliche bietet sich hier eine gute Chance, sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit bei einem Arbeitgeber einzubringen“, so Bagger. „Eine duale Ausbildung bietet viele Chancen. Wer bei der Berufswahl noch unsicher ist oder Schwierigkeiten hat, einen Ausbildungsplatz zu finden, sollte sich sehr genau von einem Berufsberater beraten und über seine Möglichkeiten informieren lassen. Das erhöht die Chance für eine individuell gute Entscheidung für die berufliche Zukunft“, rät Bagger. Wer noch keine Ausbildungsstelle gefunden hat oder noch Unterstützung bei der Suche nach einer beruflichen Alternative benötigt, sollte sich jetzt gleich bei der Berufsberatung melden. Termine gibt es telefonisch unter 0800 4 5555 00 (Der Anruf ist gebührenfrei.). Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldeten Menschen (Arbeitslosengeld I) steigt im Februar um 49 Personen auf 4.155 (plus 1,2 Prozent). Im Vergleich zum Februar 2016 sind 172 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen (plus 4,3 Prozent).

Die Zahl der Unterbeschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr um 264 auf 5.060 (plus 5,5 Prozent). Im Vergleich zum Januar stieg ihre Zahl um 81 oder 1,6 Prozent. Der Anstieg der Unterbeschäftigung beruht zum größten Teil auf der hohen Anzahl geflüchteter Menschen, die an speziellen Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit und des BAMF teilnehmen. Bei den Jobcentern sind im Februar 7.023 Menschen (Arbeitslosengeld II) arbeitslos gemeldet. Das sind 77 weniger als im Januar (minus 1,1 Prozent) und 687 weniger als ein Jahr zuvor (minus 8,9 Prozent). Die Zahl der Unterbeschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr um 195 auf 10.222 (plus 1,9 Prozent). Im Vergleich zum Januar stieg die Zahl um 101 (plus 1,0 Prozent). Der Anstieg der Unterbeschäftigung beruht zum größten Teil auf der hohen Anzahl geflüchteter Menschen, die an Sprach- und Integrationskursen des BAMF und sonstigen unterstützenden Maßnahmen der Jobcenter teilnehmen.

In der Stadt Neumünster sind:
• im Februar 4.095 Menschen arbeitslos gemeldet – 23 weniger als im Januar (minus 0,6 Prozent) und 77 weniger als vor einem Jahr (minus 1,8 Prozent).
• Die Arbeitslosenquote beträgt im Februar wie im Januar 9,9 Prozent. Vor einem Jahr waren es 10,1 Prozent.
• Die Unterbeschäftigung stieg von Januar auf Februar auf 5.379 (plus 75 oder 1,4 Prozent). Vor einem Jahr lag sie noch bei 5.327 (plus 52 oder 1,0 Prozent).
• Dem AGS wurden im Februar 266 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet – 13 mehr als im Januar (plus 5,1 Prozent) und 154 oder 36,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.
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